Dekarbonisierung

Die weltweiten Ressourcen sind begrenzt, aber die Nachfrage der Bevölkerung nimmt immer weiter zu. Daher hat ein effizientes Ressourcenmanagement für unsere Branche höchste Priorität. Metall ist ein permanentes Material mit hoher Recyclingquote, was Rohstoffe, Energie und CO2-Emissionen einspart. Die Metallverpackungsbranche macht ständig Fortschritte bei der Reduzierung der CO2-Emissionen. Seit dem Jahr 2000 werden diese Verbesserungen mithilfe eines Wertungsbogens zur Umweltbilanz erfasst.

Transport.

Warum die Dose besser ist als ihr Ruf und Mehrweg weniger umweltfreundlich, als viele denken!

Im deutschen Mehrweg-System gibt es ungefähr 1.500 verschiedene Sorten von Flaschen und 3.000 verschiedene Kästen Diese müssen leer zum ursprünglichen Getränkeabfüller zurückgebracht werden, was zu weiteren Transportentfernungen, mehr Fehlflaschen und deutlich weniger Umläufen führt – mit negativen Auswirkungen für die CO2-Bilanz.

Mehrweg ist ökologisch und betriebswirtschaftlich nur sinnvoll, wenn die Flaschen maximal 200 Kilometer vom Abfüller zum Handel und zurück transportiert werden². Ein ökologisch vorteilhaftes Gesamtsystem braucht daher neben regionalem Mehrweg auch die Getränkedose.

Sie benötigt deutlich weniger Transportvolumen und muss anders als individuelle Mehrwegflaschen nicht per LKW zurück zum Abfüller transportiert werden – das spart fossile Kraftstoffe und verursacht weniger CO2-Emissionen. Ein Beispiel: Ein LKW fasst beim Weg in den Handel fast doppelt so viele 0,5-Liter-Dosen wie 0,5-Liter-Mehrwegglasflaschen. Mit Mehrwegflaschen gefüllt muss ein LKW mindestens zweimal so häufig fahren. Beim Rücktransport benötigen die leeren Glasflaschen exakt die gleiche Zahl von Lastwagen. Die leeren Dosen passen verpresst in den Kofferraum eines VW Polos.

Mit einem LKW (40 Tonnen) können 22.464 Liter Bier in Getränkedosen transportiert werden:

Die leer gepressten Dosen passen in einen VW Touran.

Mit einem LKW (40 Tonnen) können 20.736 Liter Bier in PET-Einwegflaschen transportiert werden:

Die geschredderten PET-Einwegflaschen passen in einen Pickup.

 

Mit einem LKW (40 Tonnen) können 11.600 Liter Bier in Glas-Mehrwegflaschen transportiert werden:

Die leeren Flaschen und Kästen müssen wieder mit einem LKW (40 Tonnen) zurückgefahren werden

Mehr individuelle Mehrwegflaschen bedeuten weniger Umweltfreundlichkeit, da sie einen höheren CO2-Ausstoß verursachen.

Umweltschutz durch weniger LKW-Verkehr gibt es also nur in einem sinnvollen ökologischen Gesamtsystem aus Getränkedose (für lichtempfindliche Getränke, weitere Entfernungen), Mehrweg in Standardflaschen (regional) und PET-Einweg.

Produktion.

Im deutschen Mehrweg-System gibt es ungefähr 1.500 verschiedene Sorten von Flaschen und 3.000 verschiedene Kästen¹. Diese müssen leer zum ursprünglichen Getränkeabfüller zurückgebracht werden, was zu weiteren Transportentfernungen, mehr Fehlflaschen und deutlich weniger Umläufen führt – mit negativen Auswirkungen für die CO2-Bilanz.

Mehrweg ist ökologisch und betriebswirtschaftlich nur sinnvoll, wenn die Flaschen maximal 200 Kilometer vom Abfüller zum Handel und zurück transportiert werden². Ein ökologisch vorteilhaftes Gesamtsystem braucht daher neben regionalem Mehrweg auch die Getränkedose.

Sie benötigt deutlich weniger Transportvolumen und muss anders als individuelle Mehrwegflaschen nicht per LKW zurück zum Abfüller transportiert werden – das spart fossile Kraftstoffe und verursacht weniger CO2-Emissionen. Ein Beispiel: Ein LKW fasst beim Weg in den Handel fast doppelt so viele 0,5-Liter-Dosen wie 0,5-Liter-Mehrwegglasflaschen. Mit Mehrwegflaschen gefüllt muss ein LKW mindestens zweimal so häufig fahren. Beim Rücktransport benötigen die leeren Glasflaschen exakt die gleiche Zahl von Lastwagen. Die leeren Dosen passen verpresst in den Kofferraum eines VW Polos.